Sonntag, 14. August 2016

13.8/ Die Louet oder warum Paul doch kochen kann. Vielleicht.

3 von 4 unserer Helden hatten es am Tag zuvor etwas mit dem Weinkonsum uebertrieben. Darum wachten wir mit einem rießigen Kater auf. Wir scheuchten das Vieh aus dem Zelt und begannen den Abbau. Um uns herum war das Dorf hinter den bewaldeten Ufern zum Leben erwacht. Eine Großfamilie angelte am gegenueberliegenden Ufer, eine Pilgergruppe machte Rast und sang, und nebenan rauchte noch ein großes Feuer von gestern Abend. Das Leben an diesem idylischen Nebenarm der Loire ist sehr vertraeumt und belebt. So begegneten uns auf den 25 km auf dem kleinen Fluss an die 30 Kajaks mit plaerrenden Franzosen. Wir ließen sie alle vorbeiziehen und raeumten innerhalb von 20 Min mit deutscher Disziplin beim Paddeln das komplette Feld auf und genossen in der Fuehrungsposition die Fauna. So sehr wir den 20 m breiten, schattigen Fluss auch mochten, wir freuten uns wieder auf die gute alte breite seichte Loire. Als wir wieder auf diesee waren besuchten wir gleich ein nettes Staedtchen, tranken Cafe, luden Handys und raeumten einen Baecker leer. In einem Touristeninfozentrum organisierten wir weiterhim Heimfahrt und Campingplatz in Saint-Nazaire. Wir fanden bald darauf ein schoenes Plaetzchen und aßen es auf. Dann zelteten wir am Loireufer und Paul stellte seine Ehrer wieder her indem er Reis mit Erbsen und einer Pilzsahnesoße machte. Mhhmmmmm. Lecker.
Billiger Wein und tolle Gespraeche begleiteten uns in den Abend. Mo, Anton und Kathi schliefen draußen. Mo und Anton versagten aber und flohen vor der Kaelte ins Zelt. Wir kommen dem Ziel immer naeher. Wir riechen schon fast das Salzwasser.

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