In aller Frische und Frühe geht es weiter auf unserer Reise. Unser Plan im nächsten Dorf zu frühstücken und Kaffe zu trinken, wird schnell zu Nichte gemacht, da jedes Dorf nur aus 3 Häusern besteht und keinerlei Cafe oder ähnliches besitzt. Also fahren wir gleich die erste Etappe durch bis nach Saumur einer kleinen Stadt, die sehr an Würzburg erinnert. In der Innenstadt finden wir auch ein recht günstiges Cafe (mit Steckdosen) und das Schlemmen beginnt. Neben Paninis, Croques und Croissant werden noch allerlei andere Leckereien verdrückt und als Nachtisch gibts dann noch ein Eis. Erfüllt vom Glücksrausch des Konsums versuchen wir vergeblich eine günstige Reisemöglichkeit nach Deutschland zu finden, doch auf keiner der französischen Apps werden uns Preise angezeigt. Nach gefühlten 10h werden wir fündig, aber nun gibt es ein neues Problem: Wie bezahlen und ausdrucken? Keiner von uns besitzt eine Kreditkarte oder ist zugelassen per Ladtschrift zu zahlen. Wir beschliessen uns aufzuteilen. Paul und Kathi suchen den Bahnhof auf um dort die Tickets zu kaufen, Anton und Moritz erkunden das Schloss der Stadt. Am Bahnhof werden den französischen Bahnmitarbeitern allerdings nicht die gleichen billigen Preise wie uns angezeigt sondern nur welche dreimal so teuer. Also wieder kein Erfolg! Nachdem uns alle Ideen und Möglichkeiten ausgegangen waren beschliessen wir dann Hilfe aus der Heimat anzufordern (Danke nochmal dafür!) und hoffen nun, dass wir bei der nächsten Internet und Stromquelle alle Tickets über Email abrufen und auch drucken können. Nach diesem 4-5 stündigen Aufenthalt verbunden mit noch einem Einkauf, geht es weiter 20 km flussabwärts unserm Ziel immer näher. Auch diesmal finden wir wieder einen schönen Platz und gönnen uns zur Freude aller noch einmal Chilli con Carne und diesmal auch wirklich mit Fleisch.



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