Drei unserer Protagonisten lagen noch friedlich schlummernd in ihren Bettchen, als Moritz alle drei mit einer schlechten Nachricht überraschte. Unsere Zimmer, die wir am heutigen morgen verlängern wollten, waren ausgebucht und es musste in den nächsten paar Stunden das Hotel verlassen werden! Noch schlaftrunken machten wir uns also daran unsere Sachen schnellstmöglich einzuräumen, aber wohin mit dem Extragepäck? Nach kuriosen Überlegungen über mehrfaches tragen entschlossen wir uns schließlich für die einzig logische Variante: ein Einkaufswagen! Also wurde Anton losgeschickt und er kehrte prompt mit einem zurück, in welchen nun wie bei Tetris beinahe sämtliche Gepäckstücke gepackt wurde. Mit der Aufmerksamkeit sämtlicher Bewohner von Saint Nazaire auf unserer Seite gingen wir also zu einem anderen Hotel, welches wir bei unseren gestrigen Spaziergängen entdeckt hatten. Ganz im Gegensatz zum letzten Hotel erwies sich dies als die wahre Luxusoase und punktete mit einer Küche und einem Wohnzimmer in unserem 4-Mann Zimmer! Durch die plötzliche Möglichkeit einer Küche entschieden wir uns, ein Festessen mit Suppe und Käsefondues am Abend anzuhalten. So wurden also die Töpfe mit Kilos von mittags gekauftem Käse erhitzt und die vor allem von Anton geliebte Suppe wurde bereits gierig verschlungen. Das zubereiten von Fondues erwies sich jedoch schwerer als angenommen und so servierten wir eher zwei unförmige Klumpen waffenfähigem Hardkäse, welches wir trotz allem genossen hatten. Schließlich endete unser letzter Abend in Saint Nazaire auf der Couch, wo noch das Fußball Olympia Finale geschaut wurde. Morgen müssen wir leider bereits früh auschecken und schließlich von 11 bis 21 Uhr dort auf unseren Zug warten. Aber es wird ja schließlich alles gut, solange wir wild sind...
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