Montag, 8. August 2016

Ambois und Elefanten

Zu gewohnter Stunde standen wir zu den sanften Tönen unseres Weckers um 9 Uhr auf und stellten fest, dass wir den Algenkonsum von gestern ganz gut überstanden hatten.  Wir packten zusammen und fuhren nach einem ordentlichen Frühstück los. Den ersten Stopp legten wir schon nach zwei Kilometern ein, um ein Dorf mit einem der vielen Loire-Schlösser zu besichtigen. Nach einem kurzen Trip durch das Dorf legte sich Kathi an den Strand und das Trio infernale besichtigte das Schloss. Dieses besaß einen schönen Garten und aufgrund der vielfältigen internationalen Kontakte seiner früheren Besitzer viele Erinnerungen an einen Elefanten, der hier einmal lebte. Im Anschluss kauften wir noch ein wenig Brotzeit im örtlichen Dorfladen und fuhren weiter. Nach einer langen Etappe über 20 Kilometer kamen wir schließlich in Ambois an, wo wir auf eine Schlossbesichtigung verzichteten, da uns der Eintritt diesmal wirklich zu teuer war. Wir spazierten durch die Stadt und entdeckten einen fabelhaften Gummibärchen-Laden im Piratenstil, in dem Anton es sich nicht nehmen ließ eine Tüte auszugeben. Nach langem Hin und Her entschieden wir uns für ein Café, legten ein verspätetes Mittagessen mit Kaffee und Sandwiches ein und füllten unsere Wasservorräte auf. Um behaupten zu können, dass wir in vier Tagen 100 Kilometer zurückgelegt haben, paddelten wir noch einige Kilometer weiter und zelteten auf einer malerischen Insel hinter Ambois. 

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