Ja Freunde! Wir sinds, die wilden Kerle!
Am Montag den 1.8 warteten Mo, Paul und Anton bei Anton daheim in Theilheim auf unseren Fahrer Maurice und die vierte im Bunde: Kathi. Die drei warteten solange bis schließlich aus Frust die ersten Biere gekoepft wurden und schließlich gegen 16:45 trafen die beiden verspaetet wegen einem Stau zwischen Zellingen und Wuerzburg in Theilheim ein. 2 Stangensaecke, 2 Hautsaecke, ein Rahmensack, ein Kochrucksack, ein Zelt, ein Paddelsack, ein Proviantsack, ein Wasserdichtesaeckesack, ein Isomatten und Schlafsacksack, 2 Bootswaegen und 3 persoenliche Rucksaecke wurden auf den Haenger geladen und los gings! Auf dem Weg nach Frankfurt viel uns auf: Joa den Zug da um 18:37, erreichen das schaffen wir nie. Also wurde schnell eine neue Route berechnet, wir fuhren spontan nach Mannheim und erwischten dort den Zug. Da standen wir mit dem oben aufgezaehlten Gepaeck mitten im Zug, besetzten alle Gepaeckablagen die wir finden konnten und oeffneten im Anschluss, auf den Schock die erste Flasche Wein.
Um 23.00 trafen wir in Paris ein. 4 unschuldige Abiturienten im Bahnhofsviertel mit dem verzweifelten Wunsch unser Hostel in der Naehe des Arc' de Triumph zu erreichen. Man muss dazu wissen, dass das Hostel ca. Luftlinie 5 km vom Bahnhof entfernt war. Spoileralarm: um 3.00 Nachts lagen wir in unseren Stockbetten. Riemen schnitten uns ins Fleisch, Campingkocher drueckten uns die Luft ab - es war eine Tortour. Tscha, Freunde unterschaetzt niemals das unendliche Paris. Schließlich gaben wir auf und fuhren mit der letzten Metro, nachdem wir mit Hilfe der Metromitarbeiter und wirklich vielen netten, hilfsbereiten Passanten den ganzen Scheiß ueber diverse Drehkreuze und Treppen geschleppt hatten. An diesem Abend beschlossen wir jegliche zukuenftige Faltboottouren mit dem Auto zu machen. 2 weitere Metromitarbeiter halfen uns an der Haltestelle bei unserem Hostel. Nette Burschen eigentlich bis auf den Fakt, dass sie uns in die komplett falsche Richtung schickten als wir nach dem Hostel fragten. Geistesgegenwaertig fanden wir es trotzdem und checkten erleichtert in das einfache aber stilvolle Hostel ein. In einem 10 Bettzimmer mit netten Italienern. Nett deswegen weil sie uns als wir sie um 3.00 Nachts unabsichtlich weckten (BUM PENG KADAUNS Anm. d. Autor) freundlich begrueßten und nach der Reise fragten. Wir schliefen den Schlaf der erschoepften Touristen, die wirklich dachten sie koennten mit 16 Gepaeckstuecken, zu Fuß Paris durchqueren.
Mittwoch, 3. August 2016
1.8 / Way after Midnight in Paris
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